11 Angewohnheiten erfolgreicher Investoren

Vermögensaufbau und Anlagen sind keine triviale Angelegenheit, besonders wenn sich die Investoren zwischen Wunschergebnissen und Risikovermeidung bewegen. 11 einfache und dennoch effektive Angewohnheiten können den Investoren tatsächlich helfen, Kapital effektiver und mit Gelassenheit aufzubauen.

Angewohnheit Nr. 1:

binding commitment

Die verbindliche Zusage

Es gibt drei Optionen, die jeder Investor anwenden kann, um eine verbindliche Zusage zu machen.

  • Strategische und als langfristig bewährte Merkmale sollten für die verschiedenen Anlagekategorien entscheidend sein.
  • Jeder Investor sollte generell die Regel befolgen: nicht alles auf eine Karte setzen, was bedeutet, er muss diversifizieren.
  • Regelmäßig investieren.

Strategie vor Taktik

Wichtig ist, dass man die Strategie vor die Taktik setzt, was bedeutet, in die Strategie zu investieren. Der Investor sollte auf der Basis der Strategie entscheiden, ob er in Aktien oder Anleihen investieren möchte, je nachdem, was für sein Risikoprofil geeignet ist. Die strategische Allokation ist leicht umzusetzen mit ausgewogenen Portfolios. Mit aktivem Management ist es einfach für Vermögensverwalter, die taktischen Anpassungen durchzuführen, während sich die Investoren um gar nichts kümmern müssen.

Diversifizierung:

Jeder Investor kennt den Ausdruck “Setze nie alles auf eine Karte”. Allerdings befolgen dies derzeit nur wenige Investoren. Gewöhnlich macht es wenig Sinn, dauernd eine perfekte Anlage zu ergattern und ständige Änderungen in Ihrem Portfolio durchzuführen. Sie sollten jedoch nicht Ihr gesamtes Vermögen in eine einzige Anleihe, Aktie oder in ein einziges Asset zu investieren.

Regelmäßig investieren:

Beim Sparplan gilt dieselbe Regel, d.h. die Risikoprämien können nur mit dem Eingehen von Risiken erzielt werden. Es gibt zwar keine Garantie für eine spezifische Leistung, aber drei Effekte lassen sich kombinieren.

  • Diversifikationseffekt:

    Wenn man regelmäßig in sein Portfolio einzahlt, kann man in einen Korb von Aktien oder Anleihen investieren. Die Ersparnisse können in verschiedene Multi-Asset-Lösungen einfließen. Diversifikation ist der Schlüssel zum Erreichen hoher Renditen aus dem Kapital und wird von erfolgreichen Investoren bevorzugt.

  • Durchschnittskosteneffekt:

    Regelmäßiges Einzahlen eines gleichbleibenden Betrags in Sparpläne bedeutet grundsätzlich, dass die Aktien grundsätzlich zu unterschiedlichen Beträgen gekauft werden, denn diese schwanken weiterhin mit den Kurswechseln auf dem Kapitalmarkt.

  • Zinseszinseffekt:

    Will man Gewinne aus dem Zinseszinseffekt erzielen, indem man Ausschüttungen reinvestiert, sollte man über einen längeren Zeitraum ansparen.

Angewohnheit Nr. 2:

Know what you want

Entscheiden Sie, was Sie wollen, und fordern Sie sich selbst heraus:

Wenn man die Lektionen analysiert, die Verhaltensökonomen über einen Zeitraum hinweg erteilten, so kommt man immer wieder zu einer Erkenntnis: die Funktionsweise des Gehirns ist das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses, der seit jeher stattgefunden hat. Aus diesem Grund zeigt unser Gehirn manchmal gewisse Verhaltensmuster, die Teil einer Epoche waren und nicht einfach rational zu erklären sind. Zur Erläuterung wählen wir einige einfache Beispiele: Sie als Investor wählen oft einen gewissen Rahmen, um die Welt der Investitionen zu betrachten. Sie sehen, was immer Sie sehen möchten und behalten dabei eher den Verlust im Auge anstatt nach besseren Alternativen für bessere Ergebnisse zu suchen. Sie schwimmen lieber mit dem Strom der Menge um Sie herum oder Sie stützen sich auf gewisse Gefühle, bei denen Sie hin- und hergerissen sind zwischen der Habgier und der Angst vor Verlust. Bevor Sie irgendwelche Entscheidungen treffen, testen Sie sich selbst: wenn Sie „Kopf-oder-Zahl“ spielen und Gefahr laufen, jedes Mal 50 CHF bei Zahl zu verlieren, bevor Sie tatsächlich mit diesem Spiel beginnen möchten, was wollen Sie mindestens gewinnen? Definitiv mehr als 50 CHF. Mehr zu wollen ist weder falsch noch richtig, denn daraus werden nur Ihre Präferenzen ersichtlich. Wenn man lieber irgendwelche Ersparnisse, die man besitzt, auf einem Sparkonto lässt und den Faktor der Ertragschancen ausschließt oder vor etwas nur deshalb zurückweicht, weil man einen Verlust befürchtet, so kann das etwas sehr Gefährliches für einen Investor bedeuten.

Die berühmten Dakota-Indianer:

Es ist sehr hilfreich, die Weisheit der Dakota-Indianer zu befolgen. Sie halten fest an dem Grundsatz “Wenn das Pferd tot ist, muss man absteigen.”Es gibt immer noch viele Investoren, die vor langer Zeit ein paar Aktien für nicht mehr als 60 CHF gekauft haben, und die heute, Jahrzehnte später, noch hoffen, dass die Preise wieder auf dasselbe Niveau ansteigen. Hätten sie jedoch beschlossen, diese Aktien zu verkaufen und umzusatteln auf eine große Auswahl an europäischen und deutschen Stammaktien, so hätte das vielleicht zu großem Gewinn geführt;statt dessen hielten sie an ihrer Idee fest, für lange Zeit mit ihren Aktien Gewinne zu erzielen.

Angewohnheit Nr. 3:

fundamental law of capital investment

Das grundlegende Gesetz der Kapitalanlage:

Ein erfolgreicher Investor ist sich der Tatsache wohl bewusst, dass er nicht einfach von den Risikoprämien profitieren kann, wenn er weiterhin das Risiko ausklammert. Das ist eines der fundamentalen Gesetze der Kapitalanlage. Einfache Erklärung dieses Konzepts: um die Bedeutung von Investitionen in risikoreichere Anlagen zu verstehen, sollte man über die hohen Renditen nachdenken, die diese Investitionen erbringen. Während auf der anderen Seite eine Investition mit geringen Risiken keine hohen Renditen einbringt.

Um diesen Faktor zu verstehen, ist ein Blick auf die Vorgeschichte erforderlich.

Die historischen Zeitreihen, die für den Aktienmarkt der US vorhanden sind, zeigen, dass es bei Risikoprämien keine Enttäuschung gibt, trotz der Tatsache, dass die Rendite der Aktien für den US-Markt nicht immer genau die gleiche war.Vergleicht man die Risikoprämie der US-Aktien mit den 30-Jahres-US-Treasuries über einen Zeitraum von 30 Jahren ab dem Beginn des vorgegebenen Zeitraums, d.h. 1801 bis fast Ende 2015, so wird deutlich, dass seit mehr als 30 Jahren aus der Risikoprämie 3.7% Pointer erzielt wurden. Weiter werden Sie feststellen, dass sich der schlechteste Zeitraum von 1981 bis 2011erstreckte, mit einer Risikoprämie von fast -0.85%. Bei Betrachtung der gesamten Zeitreihe erkennt man die Auswirkungen der Aktien-Risikoprämien von 1901bis 2015. Wären die Investoren klug gewesen und hätten 1801 nur $1 in Treasuries investiert, so hätten sie Ende 2015 fast $1550 oder sogar mehr erzielt.

US-stock-vs-Us-treasuries

Angewohnheit Nr. 4:

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Investieren statt spekulieren!

Man muss keine Preisbewegungen und Marktentwicklungen verfolgen, um den richtigen Ein- und Ausstiegspunkt herauszufinden.Niemand wird Sie anrufen und Ihnen erklären, wann Sie investieren sollten und wann nicht. Wenn Sie jedoch ernsthaft langfristigen Kapitalaufbau anstreben, spekulieren Sie nicht mehr und Sie beginnen zu investieren. Spekulieren bedeutet, auf Preisbewegungen zu setzen, aber nur kurzfristig. Andererseits bedeutet Investieren, das gesamte Kapital, das Sie besitzen, arbeiten zu lassen, um langfristig Gewinne zu erzielen. Das nachfolgende Schaubild zeigt den Unterschied anhand verschiedener Aktienmarktsegmente.Das Beispiel der europäischen Aktien zeigt: wer 25 Jahre lang diversifiziert investierte, erzielte durchschnittlich 8% Gewinn. Wer sich jedoch zurücklehnte und auf bessere Kurse wartete und die besten 20 Tage verschwendete, erzielte einen Gewinn von 2% oder weniger. Wurden die 40 besten Tage verpasst, war der Verlust 2.3%. Die bessere Methode ist, sein Geld arbeiten zu lassen.Außerdem ist das Risiko extrem hoch, wenn einige der besten Tage verpasst werden.

investers

Angewohnheit Nr. 5:

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Stellen Sie sicher, dass die Anlagelösungen von “Kaufkrafterhalt” und nicht von “Sicherheit” bestimmt werden

Ihre Investitionsentscheidungen sollten eher durch “Kaufkrafterhalt” bestimmt werden als durch “Sicherheit”.

Alles dreht sich scheinbar um das Konzept der Sicherheit und der Begriff “Sicherheit” wird meistens verstanden als sichere Welt ohne Kursschwankungen. Während der letzten Jahre hat sich der Aktienmarkt als Achterbahnfahrt für Investoren erwiesen. Deshalb ist es verständlich, dass die Investoren lieber die Kursschwankungen umgehen. Allerdings sind sie so sehr damit beschäftigt, sich vor Kursschwankungen zu schützen, dass sie fast das Risiko des Kaufkraftverlustes übersehen, das sehr unerfreulich ist, da derzeit der Zinssatz für Ersparnisse bei 0 liegt.Staatsanleihen sind nicht immer eine Lösung. Mitte 2016 wies fast die Hälfte der Staatsanleihen negative Renditen aus, besonders in der Eurozone.Die einzige so genannte „Sicherheit“ der Investoren ist das Wissen, dass die Rendite geringer ist als der investierte Betrag.Wenn man also das Kapital erhalten will, darf man sich nicht nur auf die Abwesenheit von Kursschwankungen konzentrieren. “Kaufkrafterhalt” sollte die Minimalanforderung für die Anlagen sein.

Ein einfaches Beispiel zeigt, wie schnell die Inflation die Kaufkraft vernichten kann:angenommen, Sie versteckten 50 CHF unter dem Kopfkissen. Bei einer Inflationsrate, die in Europa bei nur 2% pro Jahr liegt, bekommen Sie in 10 Jahren vermutlich nur noch Waren im Wert von knapp über 30 CHF und weniger als 20 CHF nach 20 Jahren. Wenn ferner diese hypothetische Inflationsrate dann auf 4% ansteigt, dann beträgt nach 10 Jahren der Wert Ihres Geldes weniger als 30 CHF und in den nächsten 20 Jahren können sie keine Waren mehr für 25 CHF kaufen.

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Angewohnheit Nr. 6:

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.

Millionen von CHF schlummern auf Sparbüchern, während man die Zeit verstreichen lässt. Für einen Sparplan gibt es verschiedene Perspektiven des Zinseszinseffekts. Hier ein Beispiel: Ein Investor möchte während seines Ruhestands über fast 100,000 CHF verfügen. Wenn er früh damit beginnt mit der Absicht, sein Ziel in den nächsten 36 Jahren zu erreichen, so reicht es, wenn er jeden Monat annähernd 50 CHF einzahlt bei einer durchschnittlichen Rendite von fast 7.50%. Hat der Investor jedoch nur 12 Jahre, um sein Ziel zu erreichen, so muss er monatlich fast 400 CHF zurücklegen. Wenn Sie also auf morgen warten und erwarten, dass sich der Markt gemäß Ihrer Pläne entwickelt, so ist das ein Verlust an Zeit und Mitteln.

Angewohnheit Nr. 7:

Auf PASSIVES INVESTMENT setzen:

Eine weitere Angewohnheit der meisten erfolgreichen Investoren ist es, auf passives Investment zu setzen.Beim passiven Investment handelt es sich um die langfristigen Gewinne. Die Investoren halten ihr Investment lieber minimal und erwerben auf lange Sicht hohe Renditen.Kein Investor möchte zusätzlich bezahlen aufgrund von zusätzlichen Gebühren oder Abgaben. Die passiven Investments beinhalten keine extra Gebühren. Ein kluger Investor weiß, dass das Vertrauen auf den Wert des Goldes eventuell kompliziert ist. Das passive Investment hat jedoch nichts zu tun mit dem steigenden oder fallenden Goldpreis. Bei der Anlage in das passive Investment müssen die Investoren keine Zeit für das Analysieren von Geschäftsberichten verschwenden;stattdessen können sie sich auf ihre Entscheidung bzgl. der Durchführung besserer Investments konzentrieren. Außerdem ist das passive Investment durchschaubar. Die Investoren habe eine klare Vision davon, was ihre Geldanlagen versprechen, was sie sehr durchschaubar macht. Die absehbare Art des passiven Investments erleichtert den Investoren ihre Entscheidungen.

Angewohnheit Nr. 8:

Look for cost

Auf Kosten achten:

Sie haben sich für ein Investment entschieden und möchten Ihr Geld arbeiten lassen und somit ist schon ein wichtiger Schritt getan.Wenn Sie jedoch ein erfolgreicher Investor sein wollen, so müssen Sie die Angewohnheit der erfolgreichen Investoren übernehmen, d.h. sich mit den Kosten befassen. Sie haben sich vielleicht für den Kauf einer gewissen Anlage entschieden oder halten die Staatsanleihen – in Ihrem Fall – für die beste Option und Sie sind startklar, um sie zu kaufen. Bevor Sie jedoch Ihre Entscheidung besiegeln, müssen Sie die Kosten prüfen. Viele unreife Investoren denken, dass die Prüfung der Kosten Zeitverschwendung ist und ihre Entscheidung verzögert, was manchmal zutrifft.Aber in vielen Fällen ist ein Blick auf die Kosten von verschiedenen Aktien oder Anleihen tatsächlich hilfreich.Es ist nicht zu leugnen, dass sich der Aktienmarkt immer im Schwanken befindet, so dass die Kosten nach verschiedenen Zeitspannen steigen oder sinken können. Die Prüfung der Kosten bei Anlagen kann Ihnen helfen, Geld zu sparen und eine bessere Entscheidung zu treffen, die langfristig hohe Renditen einbringt.

Angewohnheit Nr. 9:

research_and_check_your_decision

Forschen Sie, prüfen Sie Ihre Entscheidung und halten Sie dann daran fest:

Das Eingehen von Risiken ist bei Investments eine ganz gewöhnliche Sache für einen erfolgreichen Investor.Allerdings handeln sie nicht blindlings. Ein erfolgreicher Investor führt lieber Recherchen durch, bevor er bereit ist, eine Entscheidung zu treffen. Die Anlage selbst ist eine komplizierte Sache, von der man langfristig Gewinne erwartet. Es kommt zur kompletten Enttäuschung, wenn man am Ende keine hohen Renditen erzielt, wie erwartet wurde. Aus diesem Grund ist eine umfangreiche Recherche notwendig. Wenn Sie in die Aktien eines Unternehmens investieren, prüfen Sie zunächst deren Leistungsbericht. Prüfen Sie, wie viele Höhen und Tiefen das Unternehmen durchgemacht hat. Bevor Sie ein Investmentgeschäft abschließen, gehen sie sicher, dass Sie alle Geschäftsbedingungen gelesen haben und dass es keine versteckten Gebühren gibt, die auftauchen könnten, wenn Sie beginnen, von den versprochenen Gewinnen zu profitieren.Und wenn Sie Ihre Entscheidung getroffen haben, müssen Sie daran festhalten. Ihre Nachforschungen bringen nichts, wenn Sie unentschlossen und nicht in der Lage sind, an Entscheidungen festzuhalten. Beim Investment geht es um solide Entscheidungsfähigkeit,weshalb Sie an Ihrer Entscheidung festhalten müssen.

Angewohnheit Nr. 10:

In das richtige Team investieren

Ein perfekter Chef ist derjenige, der das beste Team hat und weiß, wie er es leiten muss. Viele neue Investoren sind sich der Bedeutung eines guten Teams für ein Investment nicht bewusst. Ein erfolgreicher Investor weiß jedoch, wie wichtig es ist, das richtige Team zu haben. Zur besseren Erklärung ein einfaches Beispiel: Sie müssen eine Wohnung in 30 Tagen bauen und Sie wissen, dass das eine extrem schwierige Sache ist. Wenn Sie jedoch in der Lage sind, 10 Leute zu versammeln, die ihre Arbeit mit Engagement machen und nicht schnell aufgeben, dann können Sie diese Aufgabe bewältigen mit viel Mühe, die von jedem einzelnen Mitglied Ihres Teams erbracht wird. Wenn Sie dagegen die gleiche Wohnung streichen sollen mit 20 Personen, die aber weder engagiert sind noch genug Erfahrung haben, dann gelingt es Ihnen vielleicht, das Haus in der vorgegebenen Zeit zu streichen, aber die Arbeit wird wohl kaum mit Finesse abgeschlossen.Unter diesem Gesichtspunkt zieht es ein guter Investor immer vor, erfahrene und professionelle Mitglieder in seinem Team zu haben. Experten im Team sind ein Mittel gegen ständige Sorgen und Frustrationen. Sie müssen keine monatlichen Recherchen durchführen, keine Marktkurse prüfen, keine Berichte analysieren oder sich um Preisschwankungen sorgen, denn dieses Team wird all diese Aufgaben übernehmen.

Angewohnheit Nr. 11:

invest_in_approaches

In Konzepte investieren:

Ziel eines erfolgreichen Investors ist es, im Leben voranzukommen anstatt Rückschritte zu machen.Haben Sie jemals ein Auto gesehen, das rückwärts fuhr und dennoch das Rennen gewann? Die Antwort ist nein, denn das ist nicht logisch. Investieren bedeutet, eher zu berücksichtigen, was in der Zukunft passieren wird und sich weniger zu konzentrieren auf das, was in der Vergangenheit passierte.Zweifellos hilft es Ihnen, über die Leistung eines Unternehmens oder über eine Aktie zu recherchieren. Allerdings müssen Sie sichergehen, dass Ihre Entscheidungen nicht nur auf der Geschichte basieren. Nehmen wir ein Beispiel: Vor 50 Jahren investierte Ihr Großvater in ein Unternehmen und erzielte hohe Renditen. Sie haben nun genug Kapital, um über das Investment nachzudenken und suchen nach Optionen. Aber nur weil Ihr Großvater vor 50 Jahren Erfolg hatte, weil er in dieses Unternehmen investiert hat, sind Sie diesem Unternehmen nichts schuldig und müssen nicht in seine Fußstapfen treten. Ihre Entscheidung über das Investment sollte basieren auf der aktuellen Leistung des Unternehmens, aber nicht auf Ihren Gefühlen oder emotionalen Bindungen. Außerdem sollten Sie sich eher auf langfristige Gewinne konzentrieren als auf ein Unternehmen, das Ihnen, wie Ihrem Großvater in der Vergangenheit, einmalig schnelle Gewinne anbietet.

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