Wie Sie am besten in Anlagefonds investieren

Eine kurze Einführung in Investmentfonds:

Investmentfonds sind kollektive oder zusammenwirkende Investmentinstrumente, bei denen das gesamte Vermögen aller Einzelinvestoren unter dem Namen des Fonds zusammengefasst wird. Diesem Anlagefond gehört das Geld der Investoren und er trägt somit eine Verbindlichkeit gegenüber dem einzelnen Anleger. Dem gegenüber stehen die sogenannten Garantiefonds oder Garantieinvestments. Hier wird jede Investition unter dem Namen des Investors geführt und darf nicht mit anderen Investments zusammengelegt bzw. vermischt werden. Auch wenn das erst einmal nebensächlich klingt: der Unterschied ist bedeutend und spielt eine entscheidende Rolle im Insolvenzfall des Fonds oder anderer Partner,wie z.B. Banken oder Broker. Während die Garantiefonds oder getrennt-geführten Investments immer jeweils unter dem Namen des Investors laufen und dadurch im Insolvenzfall nicht als Kollateralschaden verstanden werden können, sieht die Sache bei kollektiven Anlagen möglicherweise schon anders aus. Doch auch die kollektiven Anlagefonds haben ihre Vorteile. Zum Beispiel ist die Verwaltung eines Investmentfonds um einiges einfacher als bei einem getrennt-geführten Konto. So braucht der Fondsmanager eines Investmentfonds nur zum Beispiel 1 Million Anteile für seinen Fond zu kaufen, wohingegen der Fondsmanager eines getrennt-geführten Kontos mindestens 1000 mal 1000 Anteile für jeden seiner Kunden kaufen muss. Darüber hinaus ist es für den Fondsmanager eines kollektiven Anlagefonds um einiges einfacher Fondsvehikel mit möglichen Gebühren zu belasten, wohingegen bei getrennt-geführten Konten alle Kosten auf der Abrechnung des Investors sichtbar werden. Bei Anlagefonds kann man bereits mit kleinen Beiträgen ab 10 CHF investieren. Getrennt-geführte Konten verlangen dagegen hohe Mindesteinsätze.

Anlagefonds haben für viele Menschen einen hohen Stellenwert. Ob es sich nun um jene handelt, die gerade erst damit begonnen haben, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen, oder sich auf ihren Renteneintritt vorbereiten: jeder von uns hat sicherlich schon einmal an Geldanlagen mit möglichst hohen Erträgen gedacht. Heutige Investments stellen eine von nur noch wenigen Möglichkeiten für jedermann dar, mit der wachsenden Inflation umzugehen(Kane, 2014).

Beim Geldverdienen und der Gewinnoptimierung liegt der Hauptfokus auf der Verbesserung Ihrer Lebensqualität. Bei Geldanlagen entscheiden Sie sich einen Teil Ihres Vermögens oder Gehalts zurückzulegen, um in der Zukunft davon zu profitieren (Dampier, 2015). Bei Investments geht es um die Zukunft. Darum möchte wohl niemand irgendetwas unversucht lassen. Viele Menschen neigen dazu alles nur Erdenkliche zu tun, um ihre Zukunft zu sichern und dafür bessere Entscheidungen zu treffen

Arten von Anlagefonds:

Es gibt einige geläufige Arten von Anlagenfonds, die weltweit bekannt sind. Menschen rund um den Globus wählen aus verschiedensten Investitionsmöglichkeiten aus. Einige dieser unterschiedlichen Arten von Anlagefonds sind unter anderem:

  • (Offene)Investmentfonds
  • Immobilienfonds
  • REIT-Fonds
  • Geschlossene Fonds
  • Offene Fonds
  • Professionelle Fonds
  • Geldmarktfonds
  • Rentenfonds
  • Aktienfonds
  • Alternative Anlagefonds
  • ETF-Fonds (exchange-traded funds, zu deutsch: börsengehandelte Fonds)
  • UCIT oder OGAW-Fonds (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren)

Arten von Anlagefonds:

Für Anfänger im Investmentbereich lohnt es sich die folgenden, im Detail aufgeführten Arten von Anlagefonds genauer zu studieren:

1.  (Offene)Investmentfonds:

Offene Investmentfonds sind eine gute Wahl für jedermann aus unterschiedlichen Teilen der Welt. Investmentfirmen legen das Geld einzelner Personen mit dem von anderen Investoren gesammelten Vermögen zusammen. Dadurch entsteht ein umfangreicher Bestand von Vermögenswerten. Da dieses Gesamtvermögen nun Teil eines riesigen Pools ist haben Anleger einige Anreize zur Selbstverwaltung der Fonds (Tyson, 2010).

Was genau sind Offene Investmentfonds?

Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei offenen Investmentfonds oder auch wechselseitigen Investmentfonds um Anlagebestände, welche gesammelt und zum Erzielen hoher Erträge investiert werden.

Die Fonds bzw. die Vermögenswerte dieses Bestands wurden von mehreren Investoren gesammelt. Die dadurch erlangten Fonds bzw. Vermögenswerte werden dann in verschiedene Aktien, Renten,- oder Wertpapiere investiert. Offene Investmentfonds können daher als Vehikel, welche mehr als eine Investition tragen, definiert werden. Eine Investition in die offenen Investmentfonds bedeutet, dass der Anleger zu einem Vermögenspool beiträgt, welcher ferner in verschiedene Arten von Rentenpapieren bzw. Aktien investiert (Tyson, 2010).

Wie funktionieren offene Investmentfonds?

Da offene Investmentfonds eine Kollekte verschiedener Anlagen, wie z.B. Rentenpapiere, Wertpapiere oder Aktien, sind, gehören sie mehr als nur einem Investor und werden von einem Fondsmanager verwaltet. Der Fondsmanager ist ein professioneller Börsenverwalter. Bei der Zielsetzung dieses speziellen Anlagefonds spielt die Bestimmung der Wertpapiere, welche dieser Fond kaufen wird, eine wichtige Rolle.

Dinge, die jeder Investor über offene Investmentfonds wissen sollte:

Viele Dinge definieren offene Investmentfonds. Im Folgenden sind einige von ihnen aufgeführt:

  • Komfortable Art der Anlage:

    Offene Investmentfonds sind als eine komfortabel Art der Anlage bekannt, denn Sie sind nicht der einzige, der hier investiert. Offene Investmentfonds umfassen mehr als einen Investor. Das bedeutet, dass die Verwaltungskosten beim Kauf von Aktien, Wert- oder Rentenpapieren deutlich minimiert werden.

  • Ertrag:

    Die Erträge der offenen Investmentfonds sind nicht prognostizierbar. Es gibt etliche Investoren, die die Ertragsgeschichte offener Investmentfonds überprüfen und sich dann dafür entscheiden. Allerdings wissen viele nicht, dass die bisherige Bilanz der offenen Investmentfonds keinerlei Einfluss auf die zukünftigen Erträge hat. Anleger können nicht vorhersehen wie viel Rendite sie letztendlich erhalten werden. Es gibt sogar Fälle, bei denen einige Fonds mit hohen Erträgen einen Zufluss an Geld erhalten, welches dann irgendwohin gesteckt werden muss. Potenziell unkluge Entscheidungen können so die Erträge verringern.

  • Gebühren:

    Gebühren und Kosten dämpfen die Freude an den Erträgen der offenen Investmentfonds. Um letztere zu kaufen oder zu verkaufen benötigt man die Dienste eines Fondsmanagers. Das wiederum bedeutet, dass Sie diesen für seine Arbeit auch entlohnen müssen. Tatsächlich geht durch das Bezahlen von Gebühren und Zuschlägen, die in Verbindung mit den offenen Investmentfonds stehen, viel an Profit verloren.

  • Verkauf Ihrer Anteile:

    Ein großer Nachteil der offenen Investmentfonds ist sicherlich, dass diese nicht einfach zu verkaufen sind. Erstens werden Sie kaum einen Käufer finden, der bereit ist, Ihnen den gewünschten Betrag zu bezahlen. Dazu kommt, dass auch wenn Sie es tatsächlich schaffen einen Käufer zu finden, Sie für den Aufpreis – eine zusätzliche Gebühr - aufkommen müssen. Die meisten offenen Investmentfonds werden mithilfe eines Vertreters direkt von der Fondsgesellschaft gekauft. Die Verkäufer erhalten zwischen 2% und 20 % des Investmentbetrags der Kunden, die die Fonds von ihnen gekauft haben.

Werden die offenen Investmentfonds direkt an der Börse gehandelt ist es günstiger, sie dort zu kaufen. Falls sie jedoch nicht börsengehandelt sind könnte der Käufer beim Wiederverkauf auf ein Problem stoßen, da er sie nur an die Aktiengesellschaft zurück verkaufen kann. Sollte der Fond nicht gut laufen wird die Aktiengesellschaft einen Rückkauf vom Kunden sehr wahrscheinlich ablehnen.

2.  Immobilienfonds:

Immobilienfonds sind wohl die Investmentmethode der ganz alten Schule. Dabei handelt es sich um die Investierung Ihrer Ersparnisse in ein Grundstück mit dem Ziel, monatlicher oder jährlicher Mieteinnahmen.

Immobilienfonds sind der Wertpapierbestand diverser Grundstücke, welcher von einem professionellen Manager verwaltet wird. Immobilienfonds umfassen unterschiedliches Potenzial, d.h. die Investition in Familien-oder Privatwohnsitze oder kommerzielle Erschließungen. Die Entscheidung, welche Art von Immobilienanlage nun die beste ist, liegt ganz alleine beim künftigen Anleger. Der Immobilienmarkt umfasst ein weites Gebiet und bietet daher eine riesige Auswahl an Möglichkeiten für Investoren (Wickell, 2004).

Warum gerade Immobilienfonds?

Anleger weltweit bezeichnen Immobilienfonds als eine der praktischsten Arten von Investmentfonds. Investoren finden, dass Privat-oder Wohngrundstücke der perfekte Einstieg sind. Für sie ist die Investition in Wohnanlagen der sicherste Investmentweg überhaupt; es ist jedoch sehr wichtig, klug zu wählen. Außer Wohngrundstücken gibt es noch ein große Vielzahl anderer Optionen aus denen man wählen kann, einschließlich Grundstückserschließungen, gewerbliche Immobilien,Verwaltung eines Apartments usw.

Dinge, die jeder Anleger über Immobilienfonds wissen sollte:

Im Folgenden sind einige sehr wichtige Dinge aufgeführt, die jeder über Immobilienfonds wissen sollte:

  • Komfortable Anlage:

    Immobilienfonds werden als eine der klassenübergreifend komfortabelsten Anlagearten in der Gesellschaft angesehen. Viele Menschen können sich ganz einfach mit dem Immobilienmarkt identifizieren, denn sie haben ihre Eltern wohl schon öfters über den Kauf und Besitz eines Hauses reden gehört (Jay, 2013).

  • Eine greifbare Investition

    Die Tatsache, dass Immobilienfonds greifbar und real sind beschert ein Gefühl von Sicherheit. Der Anleger weiß, dass ihm das Grundstück tatsächlich gehört und dass es nicht nur auf dem Papier existiert. Diese Sicherheit ist genau der Vorteil, nach dem Investoren immer suchen.

    Immobilienfonds schaffen vielleicht ein Gefühl von Sicherheit – sie bedeuten aber auch sehr viel Arbeit für den Investor. Schon der Hauskauf an sich ist nicht einfach. Sie müssen nicht nur nach der Immobilie suchen, die in Ihr Budget passt, sondern auch nach etwas, das Ihnen jeden Monat eine zufriedenstellende Mietsumme einbringt.

  • Wiederverkaufswert:

    Sie denken vielleicht, dass der Immobilienmarkt immer stabil bleibt. Das stimmt auch auf eine Art und Weise, aber vielen Investoren ist nicht bewusst, dass es gewöhnlich keinen Käufer auf dem Markt gibt. Sie könnten einer ernsthaft schweren Zeit gegenüber stehen, wenn Sie versuchen, Ihr Haus wieder zu verkaufen.

3.  REIT-Fonds

REIT steht für Real Estate Investment Trust (auf Deutsch: börsengehandelte Immobilien-Aktiengesellschaft) und ist eine häufige Art von Investmentfonds. REIT-Fonds und Realzinsfonds haben einige Gemeinsamkeiten, werden aber als zwei unterschiedliche Arten von Investmentfonds eingestuft.

REIT-Fonds ist eine Investmentmethode, welche besonderes von Anlegern bevorzugt wird, die indirekt in den Immobilienmarkt investieren wollen, ohne irgendetwas zu riskieren. REIT-Fonds umfassen verschiedene Immobilienarten, einschließlich Villen, gewerbliche Plätze oder Apartments, die monatliche Mieteinnahmen erzielen können. Mithilfe der REIT-Fonds kann der Anleger nicht direkt investieren. Die Investition wird über einen Konzern getätigt.Fast 90% des Profits wird gesetzlich an die Teilhaber verteilt (rubina2013, 2014).

Warum REIT-Fonds?

REIT-Fonds sind die sicherste Version der Immobilienfonds. Anders als bei Immobilienfonds muss der Anleger nicht von Ort zu Ort ziehen, um nach der besten Anlage für sein Vermögen zu suchen. Der Konzern übernimmt diese Arbeit für ihn. Der Anleger investiert sein Erspartes oder Kapital indirekt in die Immobilie.

Dinge, die jeder Anleger über REIT-Fonds wissen sollte:

Im Folgenden sind einige Dinge aufgeführt, die jeder Anleger über REIT-Fonds wissen sollte:

  • Sehr hohe Gewinnauszahlung:

    Einer der Hauptgründe für jede Art von Investmentfonds sind möglichst hohe Gewinnauszahlungen. REIT-Fonds erfüllen diese Voraussetzung vollkommen. Denn dadurch, dass 90% des Profits an die Teilhaber gehen ist die Gewinnauszahlung sehr hoch.

  • Liquide Vermögenswerte:

    Ein Ärgernis, welches oft als Nachteil der Immobilienfonds angesehen wird – nämlich das Problem einen geeigneten Käufer für Ihren Grundbesitz zu finden – wird von den REIT-Fonds sehr gut abgedeckt. Sobald Sie meinen, dass es nun Zeit für Sie ist sich von Ihrem Besitz zu trennen, brauchen Sie lediglich Ihre Anteile statt der kompletten Immobilie zu verkaufen.

  • Fallende Aktienkurse

    REIT-Fonds sind jedoch nicht so komfortabel, wie sie sich anhören. Einer der größten Nachteile liegt darin, dass die Aktienkurse sehr schnell fallen können. Sobald der Immobilienmarkt einen Rückgang vermerkt fallen die Preise Ihrer Aktien.

  • Hohe Transaktionskosten

    Die versteckten oder verschwiegenen Gebühren, die zufällig auftauchen sind keine schöne Überraschung für REIT-Fonds Investoren. Bisweilen entstehen hohe Transaktions- und Verwaltungskosten, die zu einer geringeren Auszahlung führen. Niedrigere Gewinnauszahlungen bedeuten, dass Teilhaber weniger Profit erhalten, was eine große Enttäuschung darstellen kann.

4.  Geschlossene Fonds:

Geschlossene Fonds, auch bekannt als geschlossene Investmentfonds (engl. close-ended funds oder CEF) sind eine Kreuzung zwischen Aktien-und Investmentfonds. Geschlossene Fonds haben das Potenzial des Handels mit Rabatten bis zum zweistelligen Bereich des gesamten Vermögenswertes, was weitere Möglichkeiten schafft(Fredman, 2000).

Was genau sind geschlossene Fonds?

Geschlossene Fonds, auch bekannt als geschlossene Investment- oder CEF-Fonds sind ein Investmentpool. Das Fondsmanagement dieses Investmentpools wird vom Fondsverwalter durchgeführt.

Durch den Börsengang (IPO) kann es zu einer Erhöhung des Festbetrags des Vermögens kommen. Da geschlossene Fonds eine Kreuzung zwischen Aktien-und Investmentfonds sind werden sie gewöhnlich als Aktien gehandelt und gelistet.

Warum geschlossene Fonds?

Die Strukturen der geschlossenen Fonds ermöglichen dem Fondsmanager mit einem anständigen Vermögenspool zu arbeiten. Bei geschlossenen Fonds gibt es keinerlei Probleme in Bezug auf Barmittelein- und ausgänge. Dies ermöglicht dem Fondsmanager in langfristig orientierte Optionen zu investieren(Fredman, 2000).

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Dinge, die jeder Investor über geschlossene Fonds wissen sollte:

 

  • Verwalten von geschlossenen Fonds

    Es ist gemeinhin bekannt, dass Investoren für ihre Entscheidungen nicht alleinverantwortlich gemacht werden wollen. Irgendwann kommen sie an die Grenzen ihres Wissens über den Aktienmarkt, ganz besonders wenn sie erst seit Kurzem dabei sind. Geschlossene Fonds werden von einem Fondsmanager verwaltet. Das bedeutet, dass der Anleger sich nicht auf sein Wissen verlassen muss. Der Fondsmanager übernimmt die ganze Arbeit und hält dem Investor den Rücken frei.

  • Höhere Dividenden:

    Das Beste an den geschlossenen Fonds ist wohl die hohe Dividendenauszahlung gegenüber den traditionellen Fonds. Die geschlossenen Fonds tendieren dazu, ihren Investoren deutlich mehr Einkommen zu erwirtschaften. Die Art der Anlage eignet sich am Besten für Personen, die eher zu höheren Dividenden tendieren, sowie Investoren,die nach einem einkommensorientierten Portfolio suchen.

  • Anteile:

    Die reagierende Beschaffenheit der geschlossenen Fonds unterscheidet sich von traditionellen Fonds. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass das gesamte Fondsvermögen in den geschlossenen Fonds widergespiegelt wird und daher eher den Konditionen des Marktes unterliegt. Ferner ist die Gesamtanzahl der Anteile gewöhnlich auf die Summe begrenzt, die von der Fondsgesellschaft ausgegeben wird

  • Steuern:

    Steuern stellen eines der großen Probleme der geschlossenen Fonds dar.Trotz der Bemühungen um möglichst hohe Einnahmen kann es vorkommen, dass in Aktien und Wertpapiere investiert wird. Das kann zwar im Bezug auf die Dividenden gegenüber den gewöhnlichen Aktien durchaus profitabler sein; allerdings könnte es darauf hinauslaufen, dass - anstatt einer niedrigen Dividendensteuer - die Auszahlung des Fonds als Einkommen angesehen und als solches versteuert wird.

  • Laufzeit:

    Da geschlossene Fonds eine bestimmte Laufzeit haben ist es bis zum Ablauf dieser Frist nicht möglich aus den Fonds auszusteigen oder diese zu verkaufen. Sie sind also für die nächsten 5, 10 oder 20 Jahre an Ihre Fonds gebunden, ohne die Möglichkeit einer Liquidation.

5.  OFFENE FONDS:

Offene Fonds beschreibt eine Art von Fonds,die keinerlei Beschränkung in Bezug auf die Anzahl oder Summe der Aktien, die ein Fond ausgeben kann, haben. Diese beschränkungsfreie Eigenschaft der offenen Fonds hebt sie auf dem Markt deutlich aus anderen Arten von Investmentfonds hervor. Offene Fonds bieten ihren Investoren ein nützliches und sehr bequemes Investmentvehikel

Was genau sind offene Fonds?

Offene Fonds gehören zu den Investmentfonds. Die offenen Fonds kaufen und verkaufen ihre Einheiten regelmäßig. Dies ermöglicht es den Investoren je nach Wunsch ein- oder auszusteigen. Diese Einheiten werden zum NAV - dem durch den Fond erklärten Nettovermögenswert - ein-und verkauft. Die Gesamtsumme der Einheiten kann dementsprechend jedes Mal, wenn eine Fondsgesellschaft existierende Einheiten wieder ein- oder verkauft, steigen bzw. sinken (Louis, 2014).

Warum offene Fonds:

Offene Fonds haben absolut keine Beschränkungen in der Anzahl der Aktien, die durch den Fond bereitgestellt werden können. Offene Fonds eignen sich am besten für Investoren, die nicht die Zeit haben ihr Portfolio genau im Auge zu behalten, aber dennoch auf hohe Einnahmen abzielen.Die offenen Fonds werden durch den Fondmanager verwaltet, was das Leben des Investors etwas müheloser gestaltet. Bei den offenen Fonds gibt es jedoch auch keine Beschränkungen bezüglich der Einbeziehung des Fondmanagers. Der Investor kann ohne die Hilfe eines anderen seine Anteile ein- oder verkaufen.

Dinge, die jeder Investor über offene Fonds wissen sollte:

Im Folgenden sind ein paar wenige Dinge aufgeführt, die jeder Investor über offene Fonds wissen sollte:

  • Einfacher Zugang:

    Offene Fonds sind ganz besonders durch eine Eigenschaft beim Großteil der Bevölkerung sehr beliebt: nämlich ihre Zugänglichkeit. Offene Fonds sind sehr einfach zugänglich und können von fast jedem gefunden werden. Sie sind sehr unkompliziert und einfach zu verstehen. Das bewahrt den Anleger vor zusätzlichen Verständnisproblemen(Aden, 2012).

  • Die Freiheit dem Markt beizutreten oder ihn zu verlassen:

    Als einen ihrer größten Vorteile bieten offene Fonds Anlegern die Freiheit, dem Aktienmarkt je nach Belieben beizutreten oder ihn zu verlassen. Wie bereits oben erwähnt sind die offenen Fonds sehr einfach zugänglich. Dies wiederum bedeutet, dass man jederzeit ganz einfach Anteile ein- oder verkaufen kann. Dadurch ermöglichen offene Fonds dem Investor je nach Mut und Laune dem Aktienmarkt beizutreten bzw. ihn wieder zu verlassen.

  • Die Zuverlässigkeit der Anlage:

    Die Zuverlässigkeit der Vermögensbewertung stellt einen großen Nachteil der offenen Fonds dar. Jedes Mal wenn ein Anleger einige Einheiten eines existierenden Fonds einkauft, übernimmt er im Prinzip den (proportionalen) Besitz eines gesamten existierenden Vermögens, basierend auf dem Preis, welcher durch die subjektive Bewertung bestimmt wird. Da offene Fonds im Bezug auf reale Vermögensbewertung mit einem Mangel an objektiven Marktpreisen einhergehen sind Anleger gezwungen, sich auf die Bewertungsservices einer Drittpartei zu verlassen (Jacob, 2013).

  • HöhereAusgaben

    Die offenen Fonds haben recht hohe Ausgaben im Vergleich zu anderen Fonds, und zwar in Form von jährlichen Geldabzügen von Ihrer Anlage.Diese Kosten können die vom Anleger erwarteten Gewinnauszahlungen der offenen Fonds um einiges verringern (Aden, 2012).

6.  PROFESSIONELLE FONDS:

Für die großen Investoren, bei denen sich alles um das Investieren hoher Summen und das Einholen noch höherer Renditen dreht sind professionelle Fonds die beste Option. Professionelle Fonds sind die passende Fondsanlage für Personen mit hohem Eigenkapital. Diese Investmentmethode ist weltweit sehr beliebt.

Was genau sind professionelle Fonds?

Wie der Name schon sagt handelt es sich bei professionellen Fonds speziell um eine Anlagemethode für gewerbsmäßige Investoren, welche die Investition ihres Vermögens ernst nehmen. Professionelle Fonds sind nichts für Anleger die ab und zu dem Markt bei- bzw. wieder austreten. Vielmehr sind sie für jene Investoren,die ein hohes Nettovermögen besitzen.

Warum also professionelle Fonds:

Professionelle Fonds werden von einem Fondsmanager verwaltet und bieten nicht nur Investoren sondern auch den Fondsmanagern eine Angebotserleichterung.Professionelle Fonds werden im Prinzip durch eine gemeinsame Partnerschaft von Fondsmanagern und Investoren verwaltet. Der Anleger investiert sein Geld in den Fond und der Fondsmanager verwendet dieses Geld, um eine Vielzahl an Finanzinstrumenten zu kaufen (Northcott, 2010Northcott, 2010).

Dinge, die jeder Investor über professionelle Fonds wissen sollte:

Im Folgenden sind einige Dinge aufgeführt, die jeder über professionelle Fonds wissen sollte:

  • Gute Erträge:

    Da professionelle Fonds weitere Anlagearten umfassen, einschließlich Hedgefonds, kann man mit Sicherheit sagen, dass diese Art von Investmentfonds im Vergleich zu anderen Fondstypen gute Erträge erbringen. Da sich bei dieser Art von Investmentfond alles um hohe Investitionen dreht, sind außerdem auch die Renditen sehr hoch.

  • Diversifizierung:

    Wie bereits erwähnt sind professionelle Fonds für die Großanleger, welche ein immenses Nettovermögen zum Ausgeben besitzen. Daher bietet diese Art von Investmentfond den Investoren Diversifizierungen an. Anleger haben die Freiheit in mehr als nur eine Sache zu investieren.

  • Hohe Gebühren:

    Wie bei den meisten Arten von Investmentfonds stellen die hohen Gebühren auch bei den professionellen Fonds einen nicht zu unterschätzenden Nachteil dar. Da Gebühren und Spesen bei professionellen Fonds sehr hoch sind, verringern sie die Rendite.

  • Vermögensbindung:

    Ein weiterer Nachteil der professionellen Fonds ist die Festbindung des Geldes der Anleger. Falls Sie jemals in einen professionellen Fond investiert haben, wissen Sie, dass es nicht einfach ist, das Geld nach Belieben wieder abzuheben und den Markt zu verlassen.

7.  Geldmarktfonds:

Geldmarktfonds sind eine Kombination aus Investment- und offenen Fonds und eine bekannte Art von Anlagefonds. Geldmarktfonds investieren ausschließlich in Bargeld oder liquiditätsnahe Wertpapieranlagen und sind innerhalb eines Jahres oder sogar noch eher zuteilungsreif.

Was genau sind Geldmarktfonds?

Geldmarktfonds sind eine Art von Anlagefond mit der Zielsetzung den Nettovermögenswert zu erhalten und gleichzeitig Zinsen für die Teilhaber zu verdienen. Oder einfacher ausgedrückt: am Ende des Tages erhält der Anleger die investierte Summe, zusammen mit den verdienten Zinsen. Geldmarktfonds können ganz einfach über Investmentfonds, Banken oder Brokerhäuser erworben werden.

Warum Geldmarktfonds?

Geldmarktfonds sind die beste Option für Investoren, die nach kurzfristigen Einlagen suchen. Das Hauptziel der Geldmarktfonds besteht darin, Investoren einen sicheren Ort zu bieten an dem sie ihr Geld in zahlungsmittelnahen Vermögenswerten mit niedriger Risikorate investieren können. Geldmarktfonds sind der Schlüssel zum Verdienen von Zinsen, ohne den Nettovermögenswert aufs Spiel zu setzen (Chandra, 2014).

Dinge, die jeder Investor über Geldmarktfonds wissen sollte:

Im Folgenden sind einige Dinge aufgelistet, die jeder Anleger über Geldmarktfonds wissen sollte:

  • Kurzfristige Anlagen:

    Viele Investoren suchen nach irgendeiner Investmentmethode, haben aber Bedenken für eine lange Zeit festgelegt zu sein. Für solche Menschen sind Geldmarktfonds die richtige Option. Die Zahlungsmitteläquivalente sind gewöhnlich innerhalb eines Jahres zuteilungsreif. Deswegen sind sie auch als beste kurzfristige Anlage bekannt.

  • Niedriges Risiko:

    Von allen Arten von Investmentfonds haben Geldmarktfonds das niedrigste Risikopotenzial. Sie bieten zudem konsistente Erträge, welche für die Liquidität wichtig sind. Geldmarktfonds sind nachweislich die wertbeständigsten auf dem Aktienmarkt. Sie bringen ihren Investoren gute Renditen und halten zudem den Nettovermögenswert intakt (Kant, 2011).

  • Eingeschränkte Abhebungen

    Geldmarktfonds sind eine einfache Investitionsmethode; allerdings gibt es ein Limit in Bezug auf die Gesamtanzahl der Überweisungen oder Abhebungen, die man vornehmen kann . Das ist ein großer Nachteil, denn falls Sie im Notfall Geld abheben müssen, aber bereits Ihr Maximum erreicht haben sitzen Sie fest. Mit diesen Einschränkungen kann man nicht viel anfangen.

  • Schwankungen bei Zinsraten und Gebühren:

    Zwar halten Geldmarktfonds Ihren Nettovermögenswert intakt und werfen monatlich Zinsen ab; aber es ist wichtig daran zu denken, dass die Zinsraten nie konstant bleiben. Ja, es stimmt: Zinsraten schwanken hin und wieder, was bedeutet, dass Sie weniger Renditen erhalten. Darüber hinaus sind gelegentlich ungewollte Gebühren an die Geldmarktfonds geknüpft.

8.  Rentenfonds:

Anleger, die gerne ihr Geld investieren würden, aber nicht unbedingt der Typ sind, der Anleihen kauft, sollten sich für Rentenfonds entscheiden. Ähnlich wie bei anderen Arten von Investmentfonds werden auch Rentenfonds von einem Fondsmanager verwaltet. Das bedeutet, dass der Anleger mit ruhigen Nerven und Gewissen sein Geld investieren kann.

Was genau sind Rentenfonds?

Rentenfonds sind Fondsvehikel, die es den Investoren ermöglichen, ihr Geld mit anderen Investoren in einen Pool zu investieren. Anders als normale Anleihen reifen Rentenfonds nicht eigenständig. Der Fondsmananger muss dem Portfolio immer wieder neue Anleihen hinzufügen, sofern die alten Anleihen verkauft werden. Rentenfonds sind anfälliger als reguläre Anleihen, welche gewöhnlich innerhalb eines Jahres oder manchmal sogar noch seltener investieren (Dielen, 2015).

Warum Rentenfonds?

Rentenfonds sind die perfekte Option für alle, die ihr Geld investieren wollen, nur nicht unbedingt in reguläre Anleihen. Investoren in Rentenfonds können je nach Belieben lang- oder kurzfristige Investitionen tätigen. Die Rentenfonds ermöglichen es interessierten Personen ihr Geld zusammen mit dem anderer Investoren in verschiedene Arten von Aktien oder Wertpapieren zu investieren.

Dinge, die jeder Investor über Rentenfonds wissen sollte:

Im Folgenden sind ein paar Dinge aufgeführt, die jeder Investor über Rentenfonds wissen sollte:

  • Diversität:

    Bei Investmentfonds ist Diversität der Schlüssel zum Erfolg. Rentenfonds bieten ihren Investoren genau dieses Element der Diversität. Es gibt verschiedene Arten von Rentenfonds auf dem Markt, einschließlich sowohl staatliche als auch kooperative Anleihen. Der Anleger hat die freie Wahl, für welche Art von Rentenfond er sich letztendlich entscheidet.

  • Einfach zu verkaufen:

    Schon beim Eintreten in den Aktienmarkts denkt wohl jeder Anleger bereits auch an einen sicheren Austritt. Es gibt viele Investmentfonds, die es dem Anleger nicht erlauben nach Belieben wieder auszutreten. Rentenfonds stellen hier jedoch eine Ausnahme dar, denn sie sind sehr einfach wieder zu verkaufen. Das bedeutet, dass der Anleger jederzeit seinen Anteil verkaufen und den Aktienmarkt verlassen kann.

  • Risikofaktor: Zinssatz

    Bei den meisten Arten von Investmentfonds wächst der Zinssatz mit dem Preis der Anteile; jedoch nicht so bei den Rentenfonds. Der Zinssatz verhält sich gegenläufig zum Preis der Anteile. Das bedeutet, wenn der Preis der Anteile steigt, fällt die Zinsrate.

  • Hauptrisiko:

    Obwohl Rentenfonds einfach zu verkaufen sind, haben sie auch einen Risikofaktor. Wenn jemand den Verkauf seiner Anteile plant,belebt er den aktuellen Nettovermögenswert dieses Anteils; d.h. den Gesamtwert des Fondsbestands, welcher durch die Gesamtsumme der Fondsanteile geteilt wird. Sollte der aktuelle Nettovermögenswert unter den Wert Ihres Einkaufstages fallen, verlieren Sie.

9.  Aktienfonds:

Aktienfonds, auch Equity-Fonds genannt, sind eine Art von Investmentfond, der den Anleger in Aktien investieren lässt. Aktienfonds sind den Rentenfonds ähnlich. Personen, die ihr Geld zwar anlegen aber keine Aktien direkt vom Aktienmarkt kaufen wollen, wählen oft die Aktienfonds-Option. Aktienfonds werden ebenfalls von Fondsmanagern verwaltet.

Was genau sind Aktienfonds?

Aktienfonds sind unmittelbar miteinander verbunden. Anleger die es vorziehen in Aktien zu investieren, aber durch das Investieren in einen von anderen Anlegern gesammelten Poolfond, wählen oft diese Aktienfonds. Aktienfonds werden von einem Fondsmanager verwaltet, welcher das Geld der Investoren auf dem Aktienmarkt investiert (Kang, 2010).

Warum Aktienfonds?

Aktienfonds sind die perfekte Anlageoption für alle, die in langfristige Gewinne investieren wollen. Der Aktienfond bietet ein langfristiges Wachstum und konzentriert sich nicht nur auf das Einkommen. Der Fondsmanager findet die Aktien mit der schnellsten Wachstumsrate auf dem Markt und investiert den Investmentpool in diese spezielle Aktie (Kang, 2010).

Dinge, die jeder über Aktienfonds wissen sollte:

Im Folgenden sind einige Dinge aufgeführt,die jeder Anleger über Aktienfonds wissen sollte:

  • Anstieg der Bardividende:

    Die Investition in Aktienfonds ist nicht nur langfristig profitabel. Es gibt auch einige kurzfristige Vorteile. Der Profit der Aktienfonds steigt nicht nur jährlich an, sondern er vergrößert auch die Bardividende. Das macht den Aktienfond zu einem der besten Arten von Investmentfonds (Jay D. H., 2013).

  • Diversifizierung:

    Diversifizierung ist ebenfalls ein wichtiger Faktor der Aktienfonds. Sie erlaubt es dem Anleger in mehr als eine Sache zu investieren. Das bedeutet, dass er aus mehreren Sachen Profite schlagen kann. Aktienfonds entsprechen somit komplett den Anforderungen von Anlegern weltweit.

  • Preisschwankungen:

    Wenn man allerdings über die Nachteile der Aktienfonds spricht, lassen sich die Preisschwankungen nicht ignorieren. Es gibt verschiedene Arten von Aktien auf dem Markt, welche leider alle einen stabilen Preis vermissen lassen. Unterschiedliche Marktfaktoren lassen die Preise des Aktienfonds hin und wieder fluktuieren.

  • Steuern und Gebühren:

    Ein häufiger Nachteil, der fast jedem Investmentfond zu eigen ist, sind Steuerabgaben und Gebühren. Da Aktienfonds durch einen Fondsmanager verwaltet werden, müssen Sie oft hohe Gebühren zahlen. Darüber hinaus entstehen noch weitere Gebühren, die jeder Investor der Poolfonds jährlich zu zahlen hat. Das reduziert natürlich den jährlichen Profit.

10.  Alternative Investmentfonds:

Die alternativen Investmentfonds sind eine andere Art von Investmentfonds. Sie zählen nicht zu den konventionellen Anlagearten, wie z.B. Anleihen, Bargeld oder Aktien. Grundsätzlich kann man mit einem alternativen Investmentfond in alles investieren. Tatsächlich investieren viele alternative Anlagefonds in (oder mit) automatischen Handelsstrategien und in derivate Investitionsvehikel. Einige alternative Investmentfonds haben sogar Banken, die spezielle Derivate für ihre Investitionen erstellen. Aufgrund der Komplexität der Alternativen Investmentfonds gibt es andere beschränkende Verordnungen, was diese Anlagemethode im Gegensatz zu anderen Arten von Investmentfonds etwas beliebter macht.

Was genau sind alternative Investmentfonds?

Der Begriff ‘Alternative Investmentfonds’ wird aufgrund seiner komplexen Natur als Investmentprodukt definiert. Alternative Investmentfonds unterscheiden sich von anderen Arten von Investmentfonds durch eine niedrige Korrelation, die Verwendung einer riesigen Vielzahl an Techniken und die dynamischen Handelsstrategien. Die besonderen Eigenschaften machen die alternativen Investmentfonds bei unterschiedlichsten Anlegern sehr beliebt (Archerselevators, 2015).

Die Welt der Vermögensverwaltung:

In jüngster Zeit haben sich alternative Investmentfonds das Scheinwerferlicht in der Welt der Vermögensverwaltung gesichert, denn die Zinsrate hat die Korrelation zwischen Anleihen und Aktien ansteigen lassen. Die Begeisterung an alternative Investmentfonds nimmt stetig zu. Das Asset-Management bietet gezielte Informationen zu den alternativen Investmentfonds als eine eigene Anlageklasse (Insight, 2014).

Alternative Investmentfonds und die Fondsmanager:

Einer der wichtigsten Punkte bei den alternativen Investmentfonds ist das Lenken des Investitionsflusses. Da alternative Investmentfonds von einem Fondsmanager verwaltet werden ist es wichtig sicher zu stellen, dass der Investitionsfluss in verschiedene aber große Bandbreiten der Möglichkeiten fließt. Um die Bedürfnisse des Kunden zu erfüllen ist es wichtig, dass der Fondsmanager der Alternativen Investmenfonds bereit ist, flexible Betriebs-und Geschäftsmodelle anzunehmen(Mellon).

Alternative Investmentfonds und die Zukunft:

Seit über drei Jahrzehnten hat sich die Industrie der Alternativen Investmentfonds weiterentwickelt und ist zu einem äußerst wichtigen Teil der globalen Wirtschaft und ihres Finanzsystems geworden. Das Wachstum der Industrie der Alternativen Investmentfonds hat die Bandbreite der externen Faktoren bestimmt, und zwar mit einigen regulatorischen Veränderungen,technologischen Entwicklungen und ökonomischen Zyklen. Sie alle spielen eine sehr wichtige Rolle. Auch die Zukunft der Alternativen Investmentfonds wird durch Makrofaktoren, Geldpoltik und Alterung in einigen entwickelten Volkswirtschaften beeinflusst (Forum, 2015).

Die von Forex verwalteten Fonds fallen z.B. in die Kategorie der Alternativen Investmentfonds. Da Forex meistens nicht an regulären Börsen gehandelt wird kann der Forex-Fondsmanager im Prinzip jeden Preis für den Kunden oder den Forex-Fonds selbst erstellen. Die Entwicklung der Forex-Fonds liegt also vollständig in den Händen der (unregulierten) Broker und der (unregulierten) Börse, wo jeder Dollar den ein Investor verliert,dem Broker und der Börse zugute kommt. Letzteres steht sogar in den AGBs der meisten Forex-verwalteten Fonds, sollten diese in einem regulierten Land wie den Vereinigten Staaten verkauft werden. Falls der Anleger in einen Forexfond eines nicht-bzw. wenig regulierten Landes investiert, begibt er sich vollständig in die Hände des Forex-Fondbetreibers.

Ein weiterer Sonderfall der Alternative Investmentfond sind die Hedge-Fonds. Hedge-Fonds haben als Fonds mit geschützten (im engl. hedged) oder gesicherten Positionen begonnen. So haben sie z.B. Aktien gekauft und diese mit verschiedenen Optionen gegen einen Wertverlust geschützt (gesichert). In den 80er Jahren waren viele Hedgefondsmanager magischerweise in der Lage herausragende Ergebnisse zu verzeichnen, selbst in Zeiten, wenn der Aktienmarkt unten war.

Eine weitere Art von alternativen Anlagen sind Rohstofffonds. Diese investieren in börsengehandelte Rohstoffe wie z.B. Weichwaren (Weizen, Mais, Schweine, Milch, Rinder), Metalle (Eisenerz, Gold, Silber, Kupfer), Energien (Rohöl, Heizöl, Benzin, Erdgas) oder sogar so exotische Dinge wie Volatilität.

11.  ETF-Fonds (exchange-traded funds, zu deutsch: börsengehandelte Fonds)

Eine sehr risikoarme Art von Investmentfonds sind die börsengehandelten Fonds, allgemein bekannt als EFT-Fonds. Die Beliebtheit der EFT-Fonds hat innerhalb des letzten Jahrzehnts enorm zugenommen und bekleidet immer noch die Aufmerksamkeit der Investoren. Viele Faktoren tragen zur Beliebtheit der EFT-Fonds bei, einschließlich ihre Einfachheit (Calicchio).

Was genau sind EFT-Fonds?

Im Prinzip sind EFT-Fonds Wertpapiere, die Anleihen, Indizes, Rohstoffe oder sogar Vermögenspools abbilden. Die EFT-Fonds handeln eher wie Stammaktien. Die Preise der EFT-Fonds schwanken den ganzen Tag über, d.h. an dem Tag, an dem sie gekauft bzw. verkauft werden. Diese Fonds sind unter individuellen Anlegern als attraktive Alternative bekannt.

Viele Menschen wählen EFT-Fonds aus dem Grund, dass sie im Vergleich mit Index-oder Investmentfonds deutlich billiger sind. Darüber hinaus müssen EFT-Fonds nicht wie andere, reguläre Fonds häufig verwaltet werden, weswegen Anleger gewöhnlich weniger Verwaltungsgebühren für ihre EFT-Fonds zahlen müssen (Whelton, 2013).

Dinge, die jeder Investor über EFT-Fonds wissen sollte:

Im Folgenden sind einige Dinge aufgeführt, die jeder Investor über EFT-Fonds wissen sollte:

  • Transparenz:

    Das beste an EFT-Fonds ist wohl ihre extreme Transparenz. Anleger wissen ziemlich genau, was sie von und mit EFT-Fonds zu erwarten haben. Die Tatsache, dass der Preis der EFT-Fonds den ganzen Tag über weiter schwankt bleibt bestehen. Die Anleger der EFT-Fonds erwarten am Ende des Tages keine unangenehmen Überraschungen.

  • Einfache Verfügbarkeit:

    EFT-Fonds sind gewöhnlicherweise in fast allen Sektoren verfügbar. Dazu gehören u.a. Edelmetalle (Metal-EFT), das Gesundheitswesen, usw. Die einfache Verfügbarkeit der EFT-Fonds ist ein Schlüsselfaktor der großen Beliebtheit dieser Art von Investmentfond.

  • Sie können auf große Unternehmen beschränkt sein.

    In einigen Länder haben Investoren aufgrund des enggefassten Aktienindex eine Beschränkung an großkapitalisierten Aktien.Das bedeutet, dass nur große Aktienstocks in der Lage sind die verfügbaren Expositionsdaten für kleine oder mittelständige Unternehmen zu beschränken. Als Folge kann der EFT-Fonds außerhalb der Reichweite einiger Investoren liegen.

  • Kreditgestützte Erträge:

    Einige EFT-Fonds haben doppelte oder manchmal sogar dreifache Verschuldungsgrade, was möglicherweise zu einem doppelten Verlust führen, oder sogar nachgebildete Indizes ins straucheln bringen kann. Sollte EFT-Fonds länger als einen Tag geholfen werden, steigt das Risiko, dass Anleger doppelte oder dreifache Verluste ertragen müssen.

12.  UCIT oder OGAW-Fonds (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren)

Die Organismen für gemeinsame Anlagen in (übertragbaren) Wertpapieren ( engl: The Undertakings for Collective Investment in Transferable Securities-UCIT), oder gemeinhin bekannt als OGAW-Fonds sind eine Anlageart speziell zugelassen für schweizer und europäische Investoren unter einem harmonisierten Regulierungssystem.

Was genau sind OGAW-Fonds?

OGAW-Fonds sind im Prinzip ein Rahmen der europäischen Kommission,welcher europaweit ein harmonisiertes System zum Verwalten und Verkaufen von offenen Investmentfonds erschafft. OGAW-Fonds müssen in Europa registriert sein. Allerdings kann der Anleger sie durch die Verwendung eines einheitlichen Rechtsrahmens, sowie Anlegerschutzvoraussetzungen weltweit verkaufen.

Dinge, die jeder Investor über OGAW-Fonds wissen sollte:

Die folgenden Dinge sollte jeder Investor über OGAW-Fonds wissen:

Kleinanleger:

OGAW-Fonds sind eine gute Option für Kleinanleger rund um den Globus. Der Ausweisstandard bleibt intakt und Investitionsrichtlinien für Fonds halten sich auch auf einem konstanten Level.

Transparenz:

Obwohl OGAW-Fonds den Anleger zu einem gewissen Grad in ihrer eigenen Investitionsauswahl einschränken, erweisen sich die Strategien, die mit diesen Auflagen übereinstimmen unter EU-Gesetzgebung als extrem transparent.

Europäischen Investoren wird dringend angeraten nur in OGAW-Fonds, bzw. Fonds, die gemäß der Rechts-und Steuersysteme ihrer Länder als ‚steuertransparent‘ angesehen werden, zu investieren. Viele europäische Länder haben Strafsteuern für die Investition in nicht-steuertransparente Fonds. Darüber hinaus haben viele nicht-europäische Länder, wie z.B. die Vereinigten Staaten eine Abzugssteuer für ausländische Investoren, die eine Steuererklärung in diesen Länder abgeben. Durch diese Steuer behalten sie z.B 30% der Dividenden. Dieser Abzug wird lediglich den Investoren bezahlt, die in diesen Ländern eine Steuererklärung abgeben, um z.B. die Abzugssteuer der Vereinigten Staaten (zumindest teilweise) zurück zu erhalten. Dafür müssten Sie einen US-amerikanischen Steuerberater engagieren, dem sie zwischen 1000 bis 2000US $ zahlen, nur um einen Teil der Abzugssteuer zurückzubekommen. In vielen Fällen dreht es sich nicht einmal so sehr um die 1000US $, wie um die ganze Arbeit, die damit verbunden ist.

Zusammenfassung: Die meisten Fonds sind kollektive Anlagefonds

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