Dividende sagt nichts über den gesamten Profit und eine Dividendenstrategie ist nicht der beste Weg zu einer langfristig erfolgreichen Geldanlage

Dividende

Dividenden und Dividendenstrategien versprechen einmal Geld zu investieren und auf Lebenszeit von den Gewinnen profitieren.

In der heutigen Zeit suchen immer mehr Menschen nach einem passivem Einkommen, also einer lukrativen Lösung, um das Verdiente optimal anzulegen und die finanziellen Mittel, für sich arbeiten zu lassen.

Für den typischen Dividendensammler und Privatanleger - nennen wir ihn Herr Fuchs in unserem Text - ist bereits seit Jahren kein Aktionärstreffen mehr so interessant, dass er den langen Sitzungen beiwohnen müsse. Für Herrn Fuchs ist längst die Zeit nach diesen Treffen ausschlaggebend.

Wichtig ist einzig die Entscheidung, welche seiner rentablen Aktien eine profitable monatliche Dividende ausschüttet.

Wie viel sein Depot eigentlich wert ist für ihn nebensächlich.

Herr Fuchs vergleicht die Dividenden seiner Aktien eher mit den monatlichen Mieteinnahmen einer Eigentumswohnung. In diesem Fall spielt es für Herrn Fuchs keine Rolle, zu welchem Preis er diese verkaufen könnte, sondern welche Einkünfte ihm regelmässig daraus zufliessen.

Unabhängig vom aktuellen Zins beschreibt sich der Aktionär als Miteigentümer eines Unternehmens, der über die Aktien mit einer entsprechenden Dividende an dessen Gewinnen beteiligt wird.

Doch im Unterschied zum neuen Trend, der bei vielen Investoren darauf abzielt hohe Dividenden in der Niedrigzinsphase als sicheres Geschäft einzuordnen, hat der Zins für Herrn Fuchs nichts mit seinem Gewinn durch die Dividenden seiner Aktien zu tun.

Viele deutsche Sparer wägen sich in dem Glauben, durch verlockende Angebot mit geringen Zinsen kurzfristig günstig Aktien zu erwerben, um mit den Dividenden das finanzielle Polster über einen schnellen Zeitraum aufzufüllen.

Doch dieses Geschäftsmodell ist keine sichere profitable Methode und eine Dividendenstrategie ist nicht der beste Weg zu einer langfristig erfolgreichen Geldanlage.

Wer Sie sich mit dem Gedanken tragen durch eine Dividendenstrategie langfristig Geld zu verdienen, sollte Sie einige Punkte unbedingt beachten

Immer wieder lockt die Finanzbranche mit neue Anleger in das Geschäft mit Wertpapieren.

Seit 2017 verzeichnen zum Beispiel die Sparkassen deutliche Mehrinvestitionen von über 17 Prozent in Aktien und Optionsscheinen.

Immer mehr Privatpersonen und Unternehmen riskieren den verlockenden Weg in Aktienfonds, in der Hoffnung auf lange Sicht hohe Ausschüttungen von Aktien Dividenden zu erhalten.

Sie versprechen sich durch Dividendenrenditen einen Mehrwert Ihres Geldes zu erlangen.

Dabei lässt sich ein Phänomen besonders deutlich beobachten.

Seitdem der Leitzins der Europäischen Zentralbank gesenkt wurde, wird der Begriff der Dividendenstrategie immer häufiger in den Fokus gerückt.

Doch was passiert, wenn die Zinsen plötzlich wieder steigen? Viele Anleger verlieren durch schlechte Dividendenfonds ihr schwer verdientes Geld.

Steigende Zinsen lassen die Dividendenstars wieder sinken und jeder, der sich ausschliesslich auf seinen Aktionärsbonus verlassen hat, hat dann das Nachsehen.

Nicht zuletzt können Dividenden Ausschüttungen ein trügerisches Gefühl der Sicherheit vermitteln.

Denn Dividenden sind keineswegs mit der Zinszahlung von Anleihen vergleichbar.

Dividenden werden immer aus dem Firmenkapital ausgezahlt, während Zinsen tatsächlich zusätzlich zum investierten Kapital fliessen.

Jede Dividendenzahlung mindert das Vermögen des Unternehmens um genau den Betrag, der als Dividende gezahlt wird.

Nach der Zahlung ist das Unternehmen genau den Betrag der Dividende weniger wert.

Geht es einer Firma schlecht und macht sie Verluste, würde ihre Dividende gar keine Gewinnausschüttung darstellen, sondern aus dem investierten Vermögen entnommen werden.

Der SMI und die Dividendenstrategie (hier in Form des DWS Top Dividende WKN: 984811 / ISIN: DE0009848119) laufen auseinander.

Bei dem Vergleich des SMI mit dem DWS Top Dividende ist zu berücksichtigen, dass der SMI ein Preisindex (und kein Performanceindex ist). Der Preisindex wird ohne Dividende dargestellt.

Dividendenstrategien der Unternehmen können vom Zinsniveau beeinflusst werden.

Die Unternehmen passen dabei die Dividendenzahlungen an das Zinsniveau an.

Bevor man also kurzfristig und von Euphorie geprägt, hohe Summen in Aktien dividendenstarker Unternehmen investiert, lohnt sich ein Blick auf den den Kurs der Aktie über einen längeren Zeitraum.

Denn die Dividende ist keineswegs eine stetige „Zinszahlung“, die vom schwankenden Firmenwert unbeeinträchtigt ist.

Sie wird einfach nur bei jeder Auszahlung von eben jenem schwankenden Firmenwert ausgezahlt.

Wenn Dividenden ausbezahlt werden, dann wird dieses Geld aus der Unternehmenskasse entnommen und der Firmenwert sinkt um die Höhe der Dividende.

In der Tat macht sich das sogar direkt am Aktienkurs bemerkbar: Am Tag der Dividendenausschüttung sinkt der Aktienkurs um die Höhe der Auszahlung, also den Dividendenabschlag.

Die Aktie wird nach dem Tag der Auszahlung "Ex-Dividende" gehandelt.

Bei geringen Zinssätzen versuchen Unternehmen, ihre Attraktivität zu steigern, und geben mehr Geld aus.

Sie verschulden sich durch günstige Kredite und erhöhen die Kaufkraft durch neue Anleger.

Wenn die Zinsen dann wieder steigen, werden für Anleger jedoch oftmals wieder Spargelder oder Anleihen interessanter und sie verkaufen einen Teil Ihrer Wertpapiere.

Der Aktienkurs kann somit ebenso rasant sinken und eine Dividendenstrategie garantiert keine stabile Werterhaltung und Steigerung.

Bei schlechter Unternehmensentwicklung ist es möglich, dass aufgrund gesetzlicher Vorschriften keine Dividenden gezahlt werden dürfen, oder das Unternehmen entscheidet keine Dividende zu zahlen.

Fällt eine Zahlung bei den sogenannten Dividendenaristrokraten - also Unternehmen, die dauerhaft hohe Dividenden zahlen - aus, dann kann es zu deutlichen und dauerhaften Kurseinbrüchen kommen.

Für Warren Buffett gibt es nur eine profitable und funktionierende Dividendenstrategie

Warren Buffett gehört zu den Experten und Investitionslegenden unserer Zeit.

Sein Wissen erhielt er schon in den Dreissigerjahren von seinem Mentor Benjamin Graham.

Von ihm lernte er, wie man mit einer wirksamen Strategie gezielt die Vorteile fundamental starker Unternehmen erkennt und Investitionen für sich arbeiten lässt.

Buffet nahm den Rat seines Vorbildes an und kaufte Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen, lies das Portfolio ruhen und aktualisierte es nach einem Jahr.

Für Anleger ist diese Strategie nicht immer die beste Lösung, wenn sie auf kontinuierlich hohe Ausschüttungen freuen.

Im sogenannten Divdax stecken die 15 dividendenstärksten Unternehmen des DAX.

Allein betrachtet, entwickelt der Divdax sich fantastisch.

Doch im Vergleich zum DAX liegt er seit einem Jahr leicht zurück.

Auch zum MDax schneidet er zehn Prozent schlechter ab und gegenüber dem TecDax ist er 20 Prozent im Rückstand.

Aktien von Technologieunternehmen laufen zwar besonders gut, aber die Unternehmen schütten weniger aus, weil sie ihr Kapital in die Entwicklung neuer Projekte, in die Forschung und die Entwicklung ihrer Produkte investieren.

Steigende Zinsen sind ein schlechtes Omen für Dividendentitel

Für Aktionäre wie Herrn Fuchs, die sich darauf konzentrieren möglichst hohe Ausschüttungen zu generieren, ist das aktuelle Zinsniveau uninteressant.

Doch diejenigen, die seit Wochen die Nachrichten verfolgen und sich Gewinne aus dividendenstarken Aktien freuen, könnten jetzt um ihre Anlagen besorgt sein.

Notenbanken streben wieder mehr Normalität an.

Tatsächlich hat die US-Notenbank Fed ihren Leitzins um 0,25 von 1,75 auf 2 Prozent erhöht und zwei weitere Zinsanhebungen bis 2,5% in Aussicht gestellt.

US Staatsanleihen gelten als risikolose Geldanlage, der investierte Betrag wird bei den üblichen US Zero Bonds inklusive Zinsen am Laufzeitende ausgezahlt, ohne das ein Kursrisiko besteht.

Durch höhere Zinsen steigen die Anleiherenditen.

Die Anleihen Rendite bezeichnet die Effektivverzinsung einer Anleihe und ist ein Mass für den Gesamterfolg einer Anleiheinvestition, der sich aus Zinskupons und ggf. Kursgewinnen zusammensetzt.

Von der Konzeption her ist die Anleihen Rendite gleichbedeutend mit dem internen Zinsfuss, der in der Investitionsrechnung Verwendung findet.

Fondsmanager und Grossinvestoren nehmen im Normalfall Abstand von Investitionen in Firmen, die hauptsächlich wegen ihrer hohen oder angeblich stabilen Dividende gekauft werden.

Denn wenn die Anleiherenditen zu teuer werden, springen Käufer ab und legen Ihr Geld in soliden Konzepten an.

Die Dividendentitel können, obwohl immer noch hohe Ausschüttungen gezahlt werden, nicht als sichere Anlage betrachtet werden.

Überholte Fonds und Dividendenausschüttungen ohne Anpassung an den bestehenden Weltmarkt vermitteln ein falsches Gewinnpotenzial

Der MSCI World ist ein Aktienindex, der die Entwicklung von über 1.600 Aktien aus 23 Industrieländern widerspiegelt.

Er gilt als einer der wichtigsten Aktienindizes weltweit und wird von dem US-amerikanischen Finanzdienstleister MSCI herausgegeben.

Die einzelnen Aktiengesellschaften darin werden nach ihrer jeweiligen Marktkapitalisierung gewertet. Hier können Investoren und Aktionäre einen Blick darauf werfen, welche Unternehmen seit Jahren solide sind und eine hohe Kaufkraft verzeichnen.

Doch wer mit dem Gedanken spielt sein Geld rentabel anzulegen und es im besten Fall zu vervielfältigen, sollte sich immer darüber im Klaren sein, dass man die Dinge aus mehreren Gesichtspunkten betrachten muss und es keine Garantie dafür, dass die Investition erfolgreich verläuft.

Fonds, in die risikoscheue Anleger investieren und regelmässige Dividenden auszahlen lassen längst bedrohte oder nicht mehr zukunftsorientierte dividendenstarke Aktien von Unternehmen noch lukrativ für weitere Investitionen erscheinen.

Doch das ist ein Trugbild.

Auch wenn sich sogenannte Dividendenaristokraten wie zum Beispiel das Unternehmen Procter & Gamble als feste und stabile Grösse auf dem Markt behaupten und stetig Dividenden ausschütten, so geht die zukunftsorientierte Entwicklung dieses Unternehmens eher in ein eingeschränktes und schlankeres Produktsortiment und ein weniger gewinnbringendes Investment Management über.

Aktionäre, die schon seit langem Teilhaber je Aktie sind, können sich zwar auf ihre stetigen Dividendenausschüttungen verlassen, werden jedoch auf lange Sicht keine höheren Gewinne und Auszahlungen erwarten dürfen. Für Kurzanleger wäre eine Investition also weniger rentabel.

Procter & Gamble ist ein amerikanischer Konsumgüterhersteller, der von der Marktkapitalisierung zu den Top 20 der grössten Konzerne der Welt gehört.

Es vertreibt in erster Linie starke Markenprodukte für die Bereiche Beauty, Textil- und Haushaltspflege, Hygiene, Gesundheits- und Babypflege, Nahrungsmittel und Getränke.

Praktisch in jedem Geschäft, in Supermärkten, Warenhäusern oder auch Apotheken, gibt es Produkte von Procter & Gamble zu kaufen. Im Jahr 2014 verzeichnete Procter & Gamble einen Umsatz von 83 Milliarden US-Dollar.

Allerdings war das Unternehmen mittlerweile sehr träge unterwegs. Zahlreiche Marken warfen keine Gewinne ab.

So verkündete Manager Lafley, dass sich das Unternehmen von über 100 Marken trennen und sich nur noch auf die verbleibenden starken 65 Marken konzentrieren will.

Das Ziel des Konzerns sei es, sich in Zukunft einfacher und schlanker aufzustellen.

Mit weniger Marken kann der Konzern kostengünstiger verwaltet werden.

Allein in den letzten 12 Jahren wurden über 60 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre ausgeschüttet.

Die in den letzten Jahren auffällig hohe Ausschüttungsquote ist dem beschriebenen Änderungsprozess geschuldet.

Mittlerweile sind die Auszahlungen wieder auf einen verhältnismässig normalen Wert abgesunken.

Praktisch seit mehr als sechs Jahrzehnten, erhöhte Procter & Gamble jedes Jahr seine Dividende.

Damit gehört der Konzern aus Cincinnati zum Kreis der Dividenden Aristokraten.

Allerdings hat das Dividendenwachstum in den letzten Jahren deutlich nachgelassen. Vor 10 Jahren wurde die Dividende jährlich im zweistelligen Rahmen gesteigert.

Im letzten Jahr betrug die Dividendenerhöhung nur noch einen mageren Prozentwert. Wer also auf eine sichere Dividendenstrategie hofft, kann enttäuscht werden.

Anfang 2000 fiel der P&G Aktienkurs von 57,78 USD auf 27,78 USD nach der Bekanntgabe des damaligen CEO Durk Jager keine Dividende mehr auszahlen zu wollen.

Der Verlust von über 50% zeigt wie stark Unternehmen, die plötzlich keine Dividende mehr zahlen wollen in der Gunst der Anleger fallen können und wie gross der Einfluss des Kurses auf die gesamte Entwicklung ist.

Auch die Steuer, die auf Dividenden gezahlt werden muss, sollte bei der Anlage als Kostenpunkt mit bedacht werden

Investments in Dividendenaktien können sich schnell als kostenintensiv herausstellen.

Die Dividendenzahlung wird in den meisten Ländern besteuert.

Ein Teil der Dividendenzahlung wird dabei durch das Land des Unternehmens zurückgehalten.

Hält Beispielsweise ein Schweizer Investor eine ausländischen Titel wie Procter & Gamble und bekommt eine Dividendenzahlung, so wird 25% der Dividendenzahlung durch die USA einbehalten (US withholding tax).

Ähnliche Verfahren gibt es in Deutschland, England, Italien und Frankreich für ausländische Anleger.

In Deutschland werden auch inländische Anleger bei inländischen Unternehmen über die sogenannte Abgeltungssteuer sowie einige weitere Aufschläge wie den Solidaritätszuschlag und andere steuerähnliche Abgaben besteuert.

Die Dividendenrendite wird häufig als Mass aller Dinge betrachtet, obwohl sich dies als irreführend erweist

Bei der Entscheidung ausschüttende oder thesaurierende Aktienfonds zu verwenden macht es oftmals Sinn keine Ausschüttung zu erhalten und thesaurierende Fonds zu verwenden, weil dies in vielen Fällen steuergünstiger ist.

Thesaurierende Fonds (Thesaurierende Fonds sind Fonds, die Gewinne nicht auszuschütten, sondern im Unternehmen belassen.) erzielen ihre Rendite sowohl aus Kursgewinnen wie auch aus Ausschüttungen. Letztere werden durch die Zahlung von Dividenden der Aktien, die im Portfolio vorhanden sind, erreicht.

Je nachdem, welche Aktien im Fond enthalten sind, liegt die Dividendenrendite Aktien bei 2 bis 4% pro Jahr.

Man sollte annehmen, dass je höher die Dividendenrendite ist, umso besser für die Anleger.

Doch das erweist sich schnell als Trugschluss.

Auch wenn die Dividendenrendite hoch ausfällt, heisst das nicht automatisch, dass es einem Unternehmen besser geht.

Die Dividendenrendite ist lediglich eine Kennzahl zur Bewertung von Aktien.

Sie ist das Verhältnis der Dividente zum Aktienkurs.

Die Dividendenrendite wird in Prozent angegeben und gibt Aktionären Auskunft darüber, wie die Aktien verzinst werden.

Die Dividenden werden von den Vorständen der Aktiengesellschaften vorgeschlagen und auf den Hauptversammlungen zum HV Termin der Konzerne beschlossen.

Eine hohe Dividendenrendite sagt also nichts über die Profitabilität eines Unternehmens oder die Qualität der erwirtschafteten Gewinne aus.

Wer sich beim Einschätzen des tatsächlichen Risikos in eine Aktie zu investieren lediglich auf die Höhe der Dividendenrendite verlässt, unterliegt oft einer Fehlinterpretation der eigentlichen Wertschöpfungsmöglichkeiten.

Ob es sich lohnt Geld auszugeben, eine Aktie mit einem guten Kurs zu kaufen oder in einen Fonds einzuzahlen, ist von vielen weiteren Faktoren abhängig und grundsätzlich muss man sich genau in der Börsenwelt auskennen, immer am Ball bleiben und die Börsengänge, den Dax und alle Aktien und die entsprechende Dividende genau und aktuell verfolgen.

Fazit:

Der Traum von einer erfolgreichen Dividendenstrategie kann schnell zerplatzen und für Laien, ist es nicht empfehlenswert das hartverdiente Geld als Altersvorsorge in eine Aktie zu investieren, um den Rest des Lebens von den Dividendenausschüttungen zu profitieren.

Sicherlich bilden Dividenden ein entscheidendes Kriterium in der Aktienlage, aber sie haben nicht nur Vorteile.

Wer sich über das Thema Altersvorsorge mit Aktien informiert, wird zwangsläufig auch auf die Dividendenstrategie stossen.

Der Grundgedanke und seine psychologischen Effekte mit Dividenden Geld zu verdienen und langfristig Profit zu machen sind nachvollziehbar, dennoch stellt die Dividendenstrategie keine sichere oder bessere Strategie zum Vermögensaufbau dar als andere Anleihen oder Sparkonzepte.

Für Experten und Aktionäre, wie Herrn Fuchs, der generell von seinen Kapitaleinkünften, die er sich über viele Jahre und zu gegebener Zeit erwirtschaftet hat, macht die Dividendenstrategie Sinn.

Fokussiert man sich aber zu früh auf Dividenden und befasst sich nicht ausführlich genug mit den Vor- und Nachteilen, verpasst man viele andere gute Optionen und Wertanlagen, die eine sichere und lukrative Wertsteigerung beziehungsweise Werterhaltung der Investitionen bieten.

Diese versprechen oft ein enormes Wachstum und können dadurch das Kapital für die Altersvorsorge spürbar aufbessern.

Wer nicht von den Erträgen aus einer Dividendenzahlung abhängig ist und sich frühzeitig um den Werterhalt seiner Finanzen gesorgt hat, kann mit unterschiedlichen Methoden in der Aktienwelt bestehen und damit Geld verdienen.

Für Sparer, die sich sicher sein wollen, dass sie irgendwann durch ihre Investitionen Geld verdienen wollen, um davon ihren Lebensabend zu bestreiten, ist die Dividendenstrategie nicht geeignet.

Viele Anleger, die sich spontan dazu entscheiden eine Aktie oder Anteile zu kaufen, wollen möglichst schnell über die Ausschüttungen Geld konsumieren, anstatt es wieder in neue Aktien zu investieren.

Für viele Privatanleger ist dieses Geschäftsmodell nicht wirtschaftlich, denn diese wollen ausschliesslich vom Zinseszinseffekt profitieren.

Im höheren Alter kann er die erwirtschafteten Zinsen dann verbrauchen und ist unabhängig von den Dividenden.

Nur wer dieses Prinzip erkannt hat und in der Lage ist aus den passenden Aktienkursen, den Aktienindizes und einer langjährigen Kenntnis der Börse die richtigen Schlüsse zu ziehen, kann erfolgreich investieren.

Ein kurzer Ausflug in die Welt der Aktien genügt bei Weitem nicht aus, um eine profitable Dividendenstrategie zu entwickeln.

Dividende sagt nichts über den gesamten Profit und eine Dividendenstrategie ist nicht der beste Weg zu einer langfristig erfolgreichen Geldanlage.

Wer sich trotzdem dazu entscheidet in Aktien zu investieren, sollte sich vorher um wichtige Kriterien gesorgt haben, um möglichst mit wenig Risiko einzusteigen.

Bevor Privatanleger in Aktien investieren, sollten sie zuerst alle Kredite wie zum Beispiel Autokredite, Hypotheken und Kreditkartenschulden tilgen.

Weitere Schulden durch Investitionen in eine Aktie sind zu vermeiden. Die Inanspruchnahme eines Dispositionskredites ist nicht empfehlenswert, da die Schuldzinsen hier in der Regel wesentlich höher sind als die Habenzinsen auf Investments.

Es gibt keine sichere Geldanlage, die gleichzeitig eine hohe Rendite bringt. Für sichere Anlagen, wie zum Beispiel Staatsanleihen, gibt es keine hohen Zinsen.

Zumindest nicht in der aktuellen Niedrigzinsphase.

Bei Investments, die auf Dauer eine höhere Rendite versprechen, wie zum Beispiel Aktien, sind kurzfristig auch immer Kurseinbrüche möglich. Von diesen haben sich die Börsen bislang stets wieder erholt.

Deshalb ist es wichtig, bei Aktien immer einen ausreichend langen Anlagehorizont zu haben und nur Kapital in Aktien anzulegen, dass man für mindestens zehn Jahre entbehren kann.

Als Aktionär muss man sich bremsen können, Geduld zeigen, Kaufen und verkaufen und sich stets einen unabhängigen Überblick verschaffen.

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