Passiver Geldfluss kann eine wichtige Einnahmequelle darstellen und bei einem vorzeitigen Ruhestand helfen

Wer träumt nicht davon - weniger arbeiten und trotzdem regelmäßige Einkünfte beziehen? Denn wenn wir weniger von Einkünften, die wir aus regelmäßige Arbeitsleistung erhalten, abhängen, dann haben wir mehr Zeit für die Dinge des Lebens, die uns wirklich Spass machen.

Dieses sogenannte Passive Einkommen fließt auch dann weiter, wenn wir nicht mehr regelmässige arbeiten können oder wollen. Die direkte Folge davon: Mehr Lebensqualität, mehr freie Zeit und mehr Flexibilität.

Passives Einkommen erfüllt Träume und gibt finanzielle Sicherheit!

Abgesehen davon, dass das gesetzliche Rentenalter stetig ansteigt und in nicht allzu weiter Ferne wahrscheinlich bei 70 Jahren liegen wird, warten bereits vor dem Erreichen des offiziellen Rentenalters zahlreiche Gefahren auf den besorgten Angestellten. Ab Mitte 40, Anfang 50 kann es vorkommen, von jüngeren Menschen vom Arbeitsplatz verdrängt zu werden. Die Konkurrenz im Zeitalter der Globalisierung ist gross und so manch einer fällt diesem Umstand zum Opfer. In diesem Alter eine neue und angemessene Arbeitsstelle mit entsprechender Bezahlung zu finden, ist alles andere als einfach.

Natürlich können auch Krankheiten oder Unfälle ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Arbeitsleben provozieren. Und ist man dann auf sein aktives Einkommen - also Geld für geleistete Arbeit - angewiesen, so können einem schweren Zeiten bevorstehen.

Durch passiven Geldfluss kann man finanzielle Freiheit erlangen und muss sich in Bezug auf die geschilderten Fälle weniger oder keine Sorgen machen - zumindest nicht über Geld.

Das erste Ziel beim Aufbau eines passiven Einkommens ist es also, neben der hauptberuflichen Tätigkeit ein nettes Zusatzeinkommen zu erzielen, das uns Sicherheit geben kann und zudem etwas Extrageld, solange alles gut läuft.

Oder aber mehr Zeit für andere Dinge, denn um auf dieselbe monatliche Geldmenge zu kommen, muss nun weniger gearbeitet werden, da das Geld aus dem passiven Einkommen dazu kommt.

Es muss allerdings deutlich gesagt werden, dass in den meisten Fällen, insbesondere am Anfang, der passive Einkommensstrom noch nicht an das Gehalt der hauptberuflichen Tätigkeit herankommt.

Top 7 Optionen zum Aufbau eines Passiven Einkommens

Wie kann man nun ein passives Einkommen aufbauen und welche Optionen bieten sich an?

Wir haben hier eine Auswahl der gängigsten Möglichkeiten aufgelistet, mit denen ein passives Einkommen erzielt werden kann.

Passives Einkommen Möglichkeiten:

  • Zinsen/Dividenden aus Aktien und Anlagen verdienen
  • Miete aus Immobilienbesitz einnehmen
  • Tantiemen als Buchautor erhalten
  • Tantiemen als Musiker erhalten
  • Software anbieten
  • Marken schützen (z.B. unter http://euipo.europa.eu/eSearch/#basic für große US Unternehmen wie Wealthfront oder SNAP)
  • Einen interessanten Blog oder eine Webseite, z.B. einen Dividenden Blog erstellen und mit Werbeeinnahmen verdienen

Natürlich interessieren uns hier vor allem die Möglichkeiten mit Zinsen aus Geldanlage und Dividenden aus Wertpapieren ein passives Einkommen zu schaffen.

Fallen beim passives Einkommen generieren

Achtung beim Versuch ein passives Einkommen zu schaffen gibt es auch Fallen, bei denen man sein Geld verlieren anstatt vermehren kann:

  • überteuerte Kurse "passives Einkommen" ohne Mehrwert kaufen
  • Investition in die falsche Anlage (Sparbuch und Obligationen haben negative Zinsen)
  • Peer-to-Peer-Kredite, also Kredite unter Privatpersonen an nicht-kreditwürdige Personen vergeben
  • Rein auf Dividenden zu fokussieren, ohne den Fundamentalwert des Unternehmens zu berücksichtigen
  • Übereilte und ungeplante Immobilieninvestitionen (weil der Markt sowieso nur steigt)
  • Überteuerte Produkte über MLM oder Netzwerk-Marketing kaufen, die danach schwer weiterverkauft werden
  • Auf "werde schnell reich" Werbungen von CFD oder binären Optionen Anbietern hereinfallen

Um erfolgreich ein passives Einkommen aufzubauen sollte man unbedingt vermeiden Geld beim Versuch zu verlieren.

Bloss nicht zu knapp kalkulieren!

Zunächst muss man sich darüber im Klaren sein, wieviel passives Einkommen kurz-, mittel und langfristig geschaffen werden soll und was die Ausgangsposition ist, also mit anderen Worten wieviel Startkapital man zur Verfügung hat.

Wieviel Geld soll dazu verdient werden und wieviel Geld müsste pro Monat zur Verfügung stehen, um komplett davon zu leben?

Man sollte dann allerdings auf alle Fälle nicht zu knapp kalkulieren, denn die Einkünfte aus passivem Geldfluss sind variable. Dividendenrenditen können fallen. Mietobjekte leer stehen, zumindest für eine gewisse Zeit, etc. Man kann also nicht erwarten, dass alles immer so gut weiterläuft wie vielleicht im gerade aktuellen Fall. Global sinkenden Börsenkursen dauern zwar historisch betrachtet nur 1-3 Jahre, aber Dividendenzahlungen können zeitweilig schon mal um 10 bis 20% geringer ausfallen. Zwar wird der vorherige Wert bei weltweiter Streuung der Investments im Normalfall wieder erreicht, aber wer zu knapp kalkuliert, dem fehlen möglicherweise die 10 bis 20% für 2-3 Jahre.

Ebenfalls gilt, dass man ein größeres Vermögen benötigt um passiv durch Dividendenerträge ein Einkommen aufzubauen. Um eine grobe Vorstellung zu bekommen: Für 1.000 Euro im Monat aus Dividendenerträge erwirtschaftet, benötigt man gut 500.000 Euro Vermögen, wenn man von ca. 3 % durchschnittlicher Dividendenrendite ausgeht. Ein 50%iger Börsencrash reduziert dementsprechend die die monatlichen Dividendeneinnahmen auf ca. 500 Euro.

Monatlich unregelmässiger Einkünfte

Es muss auch berücksichtigt werden, dass die Einkünfte nicht jeden Monat gleich sind. Am besten man geht von dem Worst-Case-Scenario aus und rechnet nur damit. In den üppigen Monaten erhalt man entsprechend mehr als erwartet und sollte dies wenn möglich als Rücklage für magere Monate unangetastet lassen.

Finanzpolitik bei passivem Einkommen berücksichtigen

Ein weiterer Aspekt, der bei der Planung des passiven Einkommens berücksichtigt werden muss, ist die Finanzpolitik, die sich im Laufe der Zeit und unter verschiedenen Regierungen ändern kann. Es ist nicht unrealistisch davon auszugehen, dass sich innerhalb der nächsten Jahre die Quellensteuern oder Abgeltungssteuer beispielsweise eher noch etwas erhöht wird.

Ebenso spielt die finanzielle Entwicklung und Situation in der Schweiz oder Europa eine wichtige Rolle. Sollten die Sozialkassen in der Schweiz, Österreich oder Deutschland an ihre Grenzen stoßen, können ebenfalls Gesetzesänderungen erwartet werden, welche aller Wahrscheinlichkeit nach zunächst besserverdienende und vermögende Leute betrifft – es würden also vor allem diejenigen mit höheren Steuern belegt, die entweder hohe Einkünfte erzielen oder Vermögen haben und dafür Zinsen und Dividenden erhalten.

Mittelfristige Inflationsgefahr

Auch wenn es im Moment nicht danach aussieht, aber es kann doch eines Tages die von vielen bereits seit Längerem vorhergesagte Inflation eintreten. Zwar kämpfen die meisten Industriestaaten derzeit eher mit deflationären Kräften, die Angst vor einer Inflation ist dennoch nicht unbegründet. Sollte es dann tatsächlich zu Inflationsraten von bis zu 6% kommen, wird die Kaufkraft des vorhandenen Kapitals und des passiven Einkommens natürlich ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen.

Immobilien

Gerade wegen der latenten Angst vor einer Inflation und/oder wegen der ständigen Probleme in der Eurozone geht der Trend erneut zur Anschaffung einer Immobilie, denn vor allem in Großstädten steigen die Immobilienpreise seit einigen Jahren wieder an.

An sich ist die Idee nicht schlecht, aber auch hier muss mitberücksichtigt werden, dass ähnlich wie bei Aktiengewinnen mit erhöhter Besteuerung der Einkünfte aus Immobilienbesitz gerechnet werden muss.

Aktien - Auf ausreichende Diversifikation achten

Wie bereits weiter oben angesprochen, muss bei Aktien stets mit Veränderungen oder Schwankungen des passiven Einkommens berechnet werden. Daher ist es unbedingt erforderlich auf ausreichende Diversifikation des Aktienpakets zu achten. Niemals sollte man sich von einer einzigen Einnahmequelle abhängig machen. Dies gilt auf Aktien bezogen, aber natürlich auch generell gesehen. Wer beispielsweise eine Eigentumswohnung vermietet hat, einen gut diversifizierten Aktienfond sein eigen nennen kann, Tantiemen aus dem Verkauf eines Buches bezieht und eventuell nebenbei einen gut laufenden Dividenden Blog besitzt und hier Werbeeinnahmen verzeichnet, ist gut aus dem Schneider.

Bei Aktien sollte es schon mindestens eine zweistellige Anzahl oder ein ETF mit 20 bis 100 Aktien sein. Anzuraten ist des weiteren ein Paket aus renditestarken Anleihen. SAMT bietet Ihnen übrigens ein ETF Modul zum passiven Einkommen an. (klicken Sie hier)

Fazit

Der Aufbau eines passiven Einkommens ermöglicht uns einen angenehmen und sorgenfreien Lebensstil, weniger Arbeit und mehr Lebensqualität.

Allerdings ist das Vorhaben nicht einfach und geschenkt wird einem nichts. Es bedarf zunächst dem Ansparen und Erwirtschaften eines Startkapitals und ein wohl durchdachtes Anlagenschema.

Wichtig ist ganz sicher auch, dass man vorsichtig kalkuliert. Ein guter Rat ist, ca. 20 bis 25 Prozent mehr passive Einkünfte zu erzielen als eigentlich benötigt werden. Auf diese Weise verfügt man über ein Kissen, das einen in mageren Zeiten keine grosse Probleme leiden lässt, falls aus den oben genannten Gründen eine Verringerung des passiven Ertrags eintreten sollte.

Wer Reserve von 20 bis 25 Prozent nicht hat, der muss dann in den schlechteren Jahren den Gürtel natürlich vorübergehend enger schnallen. Allerdings wird diese Vorgehensweise der Vorstellung von finanzieller Unabhängigkeit oder sogar finanzieller Freiheit nicht ganz gerecht.

Schauen Sie sich auf der SAMT Internetseite um, wir bieten Handelsprogramme, die ein passives Einkommen unterstützen können, z.B. unser kostengünstiges ETF Kernprogramm mit einem diversifizierten ETF Portfolio oder das Programm zur Fundamentalanalyse und Investition in unterbewertete Aktien.

   FAQ (Häufige Fragen):

Ein Einkommen, das einen passiven Geldfluss ohne die eigene aktive Arbeit erzielt. Also Einkommen ohne persönlichen Zeiteinsatz.

Passiv ist das Gegenteil von aktiv und heisst nicht tätig zu sein, sondern andere etwas tun zu lassen.

Passiv bedeutet, dass man etwas mit sich geschehen lässt und selbst nicht tätig ist. In Bezug auf Einkommen ist es ein Einkommen, dass ohne eigene Tätigkeit erzielt wird; auch wenn sicherlich zuvor dafür etwas getan werden musste.`

Durch Investitionen, die im Wert steigen oder Rechte (Patente, Marken, Bücher) oder ein eigenes Geschäft wie einen Blog oder Internetseite.

Passives einkommen Immobilien oder über Investition in "Dividenden Aristokraten" in den USA sind die üblichsten Möglichkeiten. Ein diversifiziertes ETF Portfolio und Investition in unterbewertete Aktien nach Warren Buffett können Ideen zum Geldverdienen sein.

Passiver Geldfluss Dividenden ist eine übliche Antwort, die Investition in Aktien Substanzwerte oder breite Diversifikation ist aber sinnvoller um ein passives Einkommen aufzubauen.

Werte erwirtschaften, die ständig im Wert steigen. Das eigene Haus, ein Unternehmen oder Aktien. Eine Dividendenzahlung ist nicht unbedingt notwendig.

Unterschiedlich, im Falle eines Unternehmens über Körperschaftsteuer, bei Einkommen einer natürlichen Person über die normale Steuererklärung, im Falle eines Patentes kann das steuergünstige "Patent Box Modell" genutzt werden.

Als Vermögensverwalter SAMT AG die verschiedenen eigenen Modelle empfehlen, alternativ kann dieser Artikel weiterhelfen.

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